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Der Künstler betrachtet sein Werk aus mindestens drei verschiedenen Perspektiven: Vornehmlich aus der ästhetischen und bei konnotativem Anspruch ebenso aus einer effektiven. Effizienz ist dem Kunstwerk nicht wesentlich, manchmal aber notwendig und bleibt so als eigene Entität neben der Effektivität (Wirkung, Mitteilung etc.) und Ästhetik (darunter auch das Erhabene und Sinnstiftende) bestehen. Der Unternehmer erkennt die Ästhetik seines Schaffens in der effizienten Effektivität, sie verschwindet somit als eigene Entität. Die punktuelle Verkümmerung der Effektivität im Sinne einer autotelischen Ökonomisierung (bspw. einer Kapitalvermehrung als Selbstzweck) ist prototypisch für das Tun der Banker und ihrer Schergen: Diese nenne ich wahrhaftige eindimensionale Menschen oder salopp gesagt (und unter Beachtung der von ihnen erzeugten Kollateralschäden) Vollidioten. (Norbert Schultheis)



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Psychomeda

(Psychologie Portal)

Rubrik: Psychologie

Psychomeda sieht sich selbst als ein „unabhängiges, psychologisches Informations- und Beratungsportal“, das „verständlich, sachlich und evidenzbasiert über psychologische Themen informiert und als Community den Dialog zwischen psychologischen Laien und Experten fördert.“

Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer Online-Beratung durch ehrenamtlich tätige Psychologen, Therapeuten und Ärzte und auf ein „Netzwerk von qualifizierten Experten in allen Anwendungsgebieten der Psychologie“ sowie auf evidenzbasierten psychologischen Informationen, Ratgeber-Seiten und wissenschaftlich fundierten Online-Tests.

Ein Psychologie-Portal, das sich durch seine breit gefächerte professionelle Grundlage von einfach gestrickten alltagspsychologischen Ratgeber-Seiten abhebt. Psychologie ist eben kein Thema, das man sich mal eben so nebenbei aneignen kann, auch nicht ausschnittsweise, sondern bedarf neben eines akademisch-theoretischen Grundlagenwissens auch einer Menge praktischer Erfahrungen und eines holistischen Verständnis- und Einfühlungsvermögens. Man sollte auch bedenken, dass das psychologische Wissen aufgrund seines hochkomplexen Gegenstandes, nämlich der Mensch, immer nur ein vorläufiges und kontextabhängiges ist, egal für wie ausgezeichnet sich ein Experte darin sieht. Ohne eine gehörige Portion Intuition, Empathie, Erfahrung, Menschenkenntnis und nicht zuletzt ein echtes Interesse am Menschen können individuell-psychologische Sachverhalte nicht adäquat verstanden werden. All das lässt sich nicht lehrbuchhaft erlernen und vor allem nicht durch eine Smartphone-App abbilden.

Es macht auch auf mich den Eindruck, dass wegen des probabilistischen Charakters die Psychologie immer mehr in eine reine Stochastik entartet. Da die Psychologie eine eigene Position zwischen Geistes- und Naturwissenschaft einnimmt, die naturwissenschaftliche Methodik aber in der westlichen Welt aufgrund ihrer exakten Ergebnisse attraktiver ist, gehen prinzipielle Mehrdeutigkeiten, divergierende Sichtweisen und die „verstehende“ Komponente immer mehr verloren.