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So ist es immer schwacher Menschen Art: sie verlieren sich auf ihren Wegen. Und zuletzt fragt noch ihre Müdigkeit: "wozu giengen wir jemals Wege! Es ist Alles gleich!" (Friedrich Nietzsche)



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Letzte Änderung: 12.06.2016 um 01:54
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Spieler: Gast () | Punkte insgesamt: 722 + 53 | Rätsel: 180 | Rätselfreunde: 115

Der Dieb des Briefmarkenalbums

Kategorie: Buchstaben-, Text- und Wissenschaftsrätsel

Punkte: greygreygrey + greygrey

Beantwortet: 12 / 66* Spieler

Ideal gelöst: 58 / 62* Prozent

* Auswertung der alten Rätselseite www.casanorbert.de

Am selben Tag, als sich der amerikanische Präsident Ronald Reagan und der Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, zu Abrüstungsgesprächen in Reykjavik trafen, feierte Baron Richard von der Wittenhause seinen fünfzigsten Geburtstag. Von dieser historischen Koinzidenz sichtlich unbeeindruckt, hatte er mehrere Freunde und Bekannte auf sein Anwesen eingeladen, um mit ihnen auf Entenjagd zu gehen. Zuvor fand man sich in seinem Jadgzimmer ein, um sich gebührend auf dieses Überbleibsel feudalistischer Gepflogenheit vorzubereiten. Doch noch am selben Tag wurde ihm sein wertvolles und von Philatelisten hoch geschätztes Briefmarkenalbum aus seiner Privatbibliothek gestohlen. Nach seiner Aussage betraten sechs seiner Gäste die Bibliothek, die an das Jagdzimmer direkt anschließt. Die Polizei beauftragte aufgrund der Prominenz des Geschädigten ihren besten Ermittler mit der Aufklärung des Diebstahls.

Jagdzimmer
Jagdzimmer, das nichts mit dem Rätsel zu tun hat
Ermittler: „...aha, also sechs Ihrer Gäste gingen in die Bücherei. Können Sie mir sagen, wer das war und was sie dort wollten?“ „Ja!“ entgegnete ihm der Baron. „Als erstes betrat Herr Vanderfels, Vorstand der hiesigen Wasserwerke, die Bibliothek, denn dort befindet sich das nächstgelegene Telefon. Er wollte seiner Frau mitteilen, dass sie nicht mit dem Essen auf ihn warten solle, da er erst später als geplant nach Hause komme.“ „Rief er denn auch an?“ wollte der Ermittler weiter wissen. „Davon ist auszugehen.“ antwortete Richard von der Wittenhause, „Seine lautstarke Stimme war noch im Jagdzimmer gut zu vernehmen.“ „So so, wer war denn der zweite?“ „Ein Schulfreund von Herr Vanderfels, Sir Paddington aus Cambridge. Er wollte mir eine Flasche Wein schenken, die er aber in seinem Wagen vergessen hatte. Der kürzeste Weg zu seinem Gefährt verlief schnurstracks durch die Bibliothek. Dort gibt es einen Ausgang zum Gelände.“ „Na schön, holte er denn auch die Flasche?“ „Ja, es war ein erlesener Bordeaux mit ausgezeichnetem Bouquet. Er war aber der einzige, der seinen Wagen direkt vor der Bibliothek geparkt hatte. – Der Dritte war dann Dr. Schulze-Reichendorf. Er musste dringend telefonieren.“ „Wissen Sie auch, wen er an diesem Tag unbedingt anrufen wollte?“ „Ja, sein Chef hatte ihn zuvor angepiepst. Er ging dann auch prompt in die Bibliothek, um ihn zurückzurufen. Anschließend teilte er uns mit, dass seine Fachkompetenz im Krankenhaus dringend erforderlich sei. Wissen Sie, Dr. Schulze-Reichendorf ist nämlich ein renommierter Chirurg.“ „Nun gut, was können Sie mir denn über den Vierten sagen?“ „Das war der Graf zu Elzenburg. Der war aber sofort wieder da. Er hatte seinen Mantel in der Bibliothek aufgehängt, in dem er ein kleines Buch aufbewahrte. Aus diesem wollte er etwas vortragen.“ „Ist denn in der Bücherei überhaupt ein Garderobenständer?“ „Ja, aber nur wenige hatten ihre Mäntel dort aufgehängt. Ich erinnere mich genau, dass er seinen Mantel noch trug, als er das Jagdzimmer betrat. Soweit ich weiß, hat mein Butler den meisten anderen Gästen die Mäntel schon in der Empfangshalle abgenommen und dort in der Garderobe aufgehängt.“ „Und wer war der Fünfte?“ „Das war Mister Goldberg aus Pennsylvanien. Er gab mir zu verstehen, dass sein Hocker wackelte; mein Jagdzimmer ist nämlich sehr rustikal eingerichtet, und da Mister Goldbergs Hocker nur drei Beine hatte, ging er in die Bibliothek, um etwas zum Unterlegen zu suchen. Er fand schließlich ein Stück Holz.“ „War denn nichts im Jagdzimmer zum Unterlegen?“ „Nicht, dass ich mich erinnern könnte.“ „Was war denn mit dem Sechsten?“ „Das war ein gewisser Herr Diamantes, ein Freundesfreund aus Antwerpen. Er hatte seine Gummistiefel vergessen und wollte welche bei mir borgen. Er wusste, dass ich über eine große Auswahl an Gummistiefeln in einer Nebenkammer der Bibliothek verfüge und fragte mich, ob er sich dort bedienen dürfe. Ich bot es ihm selbstverständlich an.“ „Woher wusste er das?“ „Das weiß ich nicht genau, ist aber auch kein streng gehütetes Geheimnis. Aber schon komisch, da kommt jemand zur Entenjagd und vergisst seine Gummistiefel!“ „Passieren kann es aber trotzdem.“ „Nun gut, das waren jetzt die sechs Gäste, die die Bibliothek betreten hatten. Haben Sie schon eine Vermutung, wer von ihnen mein Briefmarkenalbum entwendet haben könnte?“ „Ja, denn hier ist etwas eindeutig faul!“
Wer war der Dieb?

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Der Dieb war .